【Forza Horizon 6】VR funktioniert: Einrichtung mit Pimax und wichtige Hinweise【picar3】

【Forza Horizon 6】VR funktioniert: Einrichtung mit Pimax und wichtige Hinweise【picar3】

Unterm Strich konnte ich Forza Horizon 6 mit dem VR-Mod und der Pimax Crystal Light vom freien Fahren bis zu Rennen in VR spielen. Cockpit und Instrumente sind räumlich sichtbar, und ich kann durch eigene Kopfbewegungen nach links, rechts und hinten sehen – dadurch entsteht ein enorm intensives Gefühl, in die Open World einzutauchen. Es handelt sich aber nicht um eine offizielle VR-Funktion: Mit der aktuellen Mod ist der Wechsel in die Cockpit-Perspektive erforderlich. Die Lösung richtet sich an alle, die Immersion höher gewichten als eine unkomplizierte Einrichtung und mit PCVR sowie Mods umgehen können.

Fazit: Freies Fahren und Rennen in Forza Horizon 6 waren in VR möglich

Unterm Strich konnte ich Forza Horizon 6 mit dem VR-Mod nicht nur beim freien Fahren, sondern auch in Rennen in VR spielen. Als VR-Headset habe ich die Pimax Crystal Light verwendet.

Im Cockpit wirken die Instrumente und der Innenraum räumlich. Ich konnte näher an die Anzeigen herangehen, zur Seite schauen, um parallel fahrende Autos zu prüfen, und mich nach hinten umdrehen. Anders als auf einem normalen Bildschirm fühlt es sich an, als wäre ich selbst mitten in japanischen Straßen und Winterlandschaften.

Besonders gut passte VR zu den Abschnitten, in denen ich einfach frei zu einem Ziel fahre. Forza Horizon 6 ist kein Spiel, in dem man lediglich ein Rennen nach dem anderen fährt. Das freie Erkunden von Städten und verschneiten Straßen im Lieblingsauto gehört zum Reiz – und genau deshalb hebt VR für mich den Wert dieser Open World noch einmal auf ein anderes Niveau.

Bestätigen konnte ich allerdings nur das freie Fahren und die Rennen in meiner getesteten Umgebung. Mit „vollständig“ ist keine Garantie gemeint, dass sämtliche Spielmodi, alle Fahrzeuge sowie jede PC- und VR-Konfiguration unterstützt werden.

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【Forza Horizon 6】VR funktioniert: Anleitung【PIMAX】【picar3】

Was ich beim Fahren über die Stärken von VR gelernt habe

Innenraum und Instrumente wirken, als wären sie wirklich da

Als Erstes hat mich überrascht, dass ich mich im Fahrzeug frei umsehen kann. Gehe ich mit dem Gesicht näher an die Instrumente, lassen sich Details betrachten; auch der Innenraum ist kein flaches Bild, sondern hat Tiefe. Wenn ich zur Seite schaue, sehe ich die Fahrzeugseite und gegnerische Autos – das Gefühl, tatsächlich im Cockpit zu sitzen, ist deutlich da.

Die Bildklarheit der Pimax Crystal Light habe ich bereits in anderen Rennspielen sehr positiv bewertet. Die hochauflösende Darstellung und die gute Sicht durch die Glaslinsen passen aus meiner Sicht nicht nur zu weit entfernten Details, sondern auch hervorragend zum Fahren, bei dem man Instrumente und Feinheiten des Innenraums sehen möchte.

Zur Seite zu sehen wird im Rennen zu einer echten Informationsquelle

In VR kann ich parallel fahrende oder überholte Autos mit meinem eigenen Kopf verfolgen. Das ist nicht bloß ein Effekt: Die Art, wie ich das Umfeld während eines Rennens wahrnehme, verändert sich grundlegend.

Schon länger bin ich der Ansicht, dass bei VR fürs Fahren nicht nur die Schärfe in der Bildmitte zählt. Ebenso wichtig sind die Bewegung der Landschaft links und rechts sowie das periphere Sichtfeld. Auch hier trug das natürliche Schauen zum Kurvenausgang oder zum Auto neben mir sowohl zur Immersion als auch zum leichteren Fahren bei.

Auch Unfälle und Ausritte wirken beängstigender

Weil die Immersion so hoch ist, wirken Ausritte und Kollisionen auch deutlich intensiver. Wenn das Auto stark ausbricht, empfand ich das klar beängstigender als auf einem normalen Bildschirm. Wer auf visuelle Reize empfindlich reagiert, sollte nicht direkt mit einem hektischen Rennen beginnen, sondern zunächst bei niedriger Geschwindigkeit fahren und sich an das Gefühl gewöhnen.

So habe ich Forza Horizon 6 in VR gestartet

In meiner Umgebung habe ich VR-Mod, SteamVR und Forza Horizon 6 in der folgenden Reihenfolge eingerichtet. Da sich Oberfläche und Funktionsweise der Mod durch Updates ändern können, beziehen sich diese Schritte auf den Stand meines Tests.

  1. VR-Headset mit dem PC verbinden
    Zunächst muss die VR-Umgebung so eingerichtet sein, dass SteamVR gestartet werden kann. Ich habe hierfür die Pimax Crystal Light verwendet.
  2. Forza Horizon VR-Mod herunterladen
    Ich habe einen VR-Mod für Forza Horizon genutzt, bei dem als Ersteller „Naru Luna“ angezeigt wird. Einen direkten Link zur Download-Seite veröffentliche ich nicht. Sucht anhand des Erstellernamens und des Mod-Namens, prüft die Quelle und den Inhalt aber selbst.
  3. VR-Mod starten
    Startet die heruntergeladene Mod. Solange das Spiel noch nicht lief, wurde im Mod-Fenster ein Launcher-Button zum Starten des Spiels angezeigt.
  4. SteamVR betriebsbereit machen
    Das VR-Headset muss erkannt werden und SteamVR laufen können.
  5. Spiel über die Mod starten
    Drückt den in der Mod angezeigten Launcher-Button, um Forza Horizon 6 zu starten. Als die Verbindung hergestellt wurde, erschien im VR-Headset eine Anzeige ähnlich einem Head-up-Display.
  6. In die Cockpit-Perspektive wechseln
    Das ist wichtig: In der zum Testzeitpunkt verwendeten Version erschien die VR-Darstellung erst, nachdem ich in die Fahrer-Cockpit-Perspektive gewechselt hatte.
  7. Ansicht zentrieren
    Wenn die Sitzposition nicht korrekt ausgerichtet ist, konnte ich die Ansicht mit Ctrl+Space neu zentrieren.

Ich habe diesmal keine Detailoptionen in der Mod verändert und mit den Standardeinstellungen gespielt. Ich würde zunächst prüfen, ob der Start im Standardzustand funktioniert, und erst danach Anpassungen an die eigene Umgebung vornehmen.

Das solltet ihr prüfen, wenn die VR-Ansicht nicht erscheint

Falls der Bildschirm nicht in VR angezeigt wird, prüft zuerst die folgenden Punkte:

  • Wird das VR-Headset vom PC erkannt?
  • Ist SteamVR startbereit?
  • Wurde die VR-Mod zuerst gestartet?
  • Wurde das Spiel über den Launcher-Button der Mod gestartet?
  • Wurde die Spielansicht auf Cockpit-Perspektive umgestellt?
  • Falls nur die Position verschoben ist: Hilft Ctrl+Space?

Gerade die Perspektive wird leicht übersehen. In der Außenansicht wurde keine VR-Darstellung aktiviert; ich musste zur Cockpit-Perspektive wechseln.

Außerdem ist PCVR nicht wie ein Konsolenspiel: Dieselben Schritte führen nicht zwangsläufig in jeder Umgebung zum gleichen Ergebnis. Spiel, Mod, SteamVR und die Software des VR-Headsets bilden eine Kombination, weshalb die Einrichtung für Einsteiger eine Hürde sein kann.

Stärken und Punkte, die mir aufgefallen sind

Positiv

  • Sowohl freies Fahren als auch Rennen waren in VR möglich
    Ich konnte die VR-Darstellung nicht nur beim freien Erkunden der Stadt, sondern auch in Rennen mit mehreren Fahrzeugen bestätigen.
  • Innenraum und Instrumente sind räumlich sichtbar
    Da ich näher an die Anzeigen gehen kann, lassen sich die Details des Cockpits besser genießen.
  • Ich kann links, rechts und nach hinten mit dem eigenen Kopf schauen
    Parallel fahrende Autos oder überholte Gegner mit den Augen zu verfolgen, ist eine besondere Stärke von VR.
  • Passt hervorragend zu den Landschaften von Forza Horizon
    Die winterlichen japanischen Straßen und verschneiten Wege erzeugen das Gefühl, wirklich in diese Welt einzutauchen. Selbst die Fahrt zum Ziel wird zum Erlebnis.

Zu beachten

  • Es ist keine offizielle VR-Funktion, sondern erfordert eine Mod
    Das Spiel lässt sich nicht einfach starten und direkt spielen. SteamVR und die Mod müssen ebenfalls eingerichtet werden.
  • Auf die Cockpit-Perspektive beschränkt
    Zum Testzeitpunkt war der Wechsel in die Fahrerperspektive notwendig, um die VR-Darstellung zu aktivieren.
  • Beim Herumlaufen kann man außerhalb des Autos landen oder durch Wände gehen
    Wenn ich mich im VR-Raum tatsächlich bewegte, konnte ich mich umsehen, als wäre ich aus dem Auto ausgestiegen. Teilweise ging ich jedoch auch durch Wände. Die räumliche Beziehung zur Spielwelt bleibt also nicht durchgehend natürlich erhalten.
  • Nach Updates muss die Funktion erneut geprüft werden
    Da diese Methode eine Mod verwendet, kann ich nicht sicher sagen, dass nach Updates des Spiels, von SteamVR oder der Mod weiterhin alles mit denselben Schritten funktioniert.

Das Spielverhalten von Forza Horizon und warum es zu VR passt

Die Forza-Horizon-Reihe habe ich bisher eher als Spiel bewertet, das den spaßigen, freien Umgang mit Autos in den Vordergrund stellt, nicht als kompromisslose Fahrzeugsimulation. Selbst mit Controller lässt sich gut driften, und unabhängig vom Fahrzeugtyp ist das leicht übersteuernde Fahrgefühl ein prägendes Merkmal.

Auch in Forza Horizon 6 brachen die von mir gefahrenen Autos leicht mit dem Heck aus. In der letzten Kurve gab es eine Übersteuersituation, durch die ich Plätze verlor. Diese Rutschfreudigkeit kann ein Nachteil sein, trägt aber zugleich zur Zugänglichkeit und zum spektakulären Charakter von Forza Horizon bei.

Die fahrerischen Grundlagen ändern sich auch in VR nicht: langsam rein, schnell raus und ein Fokus auf den Kurvenausgang bleiben wichtig. Weil die Umgebung räumlich wird und ich die seitliche Bewegung visuell wahrnehme, fühlt sich aber selbst dasselbe spielerische Fahrverhalten deutlich anders an.

Wer ausschließlich ein möglichst realistisches Reifenverhalten sucht, könnte das Fahrgefühl von Forza Horizon als zu leicht empfinden. Wer hingegen mit einem Lieblingsauto durch eine schöne Open World fahren und entspannt driften oder Rennen genießen will, kann die Stärken dieses Spiels mit VR aus meiner Sicht noch weiter ausbauen.

Für wen sich dieser VR-Mod eignet – und für wen nicht

Geeignet für

  • Spieler, denen das Eintauchen in die Welt von Forza Horizon 6 wichtig ist
  • Spieler, die gern aus der Cockpit-Perspektive fahren
  • Spieler, die Innenräume und Instrumente räumlich betrachten möchten
  • Spieler, die freies Fahren und Landschaften genießen möchten
  • Spieler, die SteamVR und Mods selbst installieren und prüfen können
  • Spieler, die bereits eine PCVR-Umgebung wie die Pimax Crystal Light besitzen

Nicht geeignet für

  • Spieler, die nur offiziell unterstützte Funktionen verwenden möchten
  • Spieler, denen eine zuverlässige Nutzung ohne Einrichtungsaufwand wichtiger ist
  • Spieler, die überwiegend in der Außenansicht spielen möchten
  • Spieler, die VR-Übelkeit oder starke Kamerabewegungen schlecht vertragen
  • Spieler, die nach Spiel- oder Mod-Updates keine Einstellungen überprüfen möchten

Meiner Einschätzung nach ist das keine Methode, die ich uneingeschränkt jedem empfehlen kann. Wer sich aber mit PCVR auskennt und die Landschaften sowie die Cockpits von Forza Horizon 6 mit allen Sinnen erleben möchte, für den lohnt sich ein Versuch sehr. In VR steht nicht nur der Sieg im Rennen im Mittelpunkt, sondern die Zeit, in der ich mit meinem Lieblingsauto durch das winterliche Japan fahre.

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