Gran Turismo SPORT im Test: Lohnt sich der GT7-Vorgänger 2026 noch?

Gran Turismo SPORT im Test: Lohnt sich der GT7-Vorgänger 2026 noch?

Mein Fazit vorweg: Gran Turismo SPORT hat als direkter Vorgänger von GT7 auch 2026 noch einen eigenen Wert – vor allem durch die PSVR-Immersion, die Optimierung für Thrustmaster-Lenkräder und die Möglichkeit, reale Fahrtechniken wie Heel-and-Toe zu üben. Wer neu einsteigt und langfristig ernsthaft spielen möchte, sollte jedoch zum aktuellen GT7 greifen, das PSVR2 vollständig unterstützt und offizielle Unterstützung für DD-Lenkräder bietet. Ist GT Sport aber über das PlayStation-Plus-Angebot oder gebraucht als PS4-Spiel verfügbar, lohnt es sich weiterhin für alle, die bereits ein T-GT II, G29, G923 oder ein vergleichbares Lenkrad besitzen.

In diesem Artikel ordne ich GT Sport anhand der 444 Videos ein, in denen es auf dem Picar-Kanal vorkommt. Er richtet sich vor allem an Spieler, die vor dem Wechsel zu GT7 üben möchten, VR mit PSVR erleben wollen oder ein Thrustmaster-Lenkrad nutzen.

Bewertung in 30 Sekunden

Aus den Erwähnungen in 444 Videos auf dem Picar-Kanal ergibt sich für mich: Gran Turismo SPORT ist auch heute noch ein lohnender Vorgänger für Spieler, die bereits das erste PSVR und ein Thrustmaster-Lenkrad besitzen. Für einen Neukauf mit langfristigem Anspruch ist GT7 klar im Vorteil. Wer seine vorhandene Hardware jedoch für VR-Simracing, das Üben echter Fahrtechniken oder als auf Thrustmaster abgestimmten Titel nutzen möchte, findet in GT Sport weiterhin ein keineswegs veraltetes Spiel.

Was ist Gran Turismo SPORT? – Der GT7-Vorgänger und ein Aushängeschild der PS4-Generation

GT Sport erschien 2017, wurde von Polyphony Digital entwickelt und ist ein Serienteil exklusiv für PlayStation 4. Als erster Titel der Reihe setzte es deutlich auf E-Sport und wurde als Gran-Turismo-Spiel mit PSVR-Unterstützung lange geschätzt.

Grunddaten

Punkt Details
Offizieller Name Gran Turismo SPORT
Reihe Gran Turismo
Entwickler Polyphony Digital
Publisher Sony Interactive Entertainment
Genre Rennspiel
Unterstützte Plattformen PlayStation 4 / PlayStation 5 (Abwärtskompatibilität)
VR-Unterstützung PSVR (nicht kompatibel mit PSVR2; Wechsel zu GT7 erforderlich)
Video-Erwähnungen (Picar-Kanal) 444 Videos

Einstellungen und Fahrverhalten im Video ansehen

Das aktuell stärkste Lenkrad? T-GT II vs. DD Pro auf PlayStation 5 im Check
FFB-Vergleich in GT SPORT: Test von drei Lenkrädern

Thrustmaster-Optimierung – ein Titel, in dem das T-GT II seine Stärken ausspielt

Eine Besonderheit von GT Sport ist die Abstimmung auf Thrustmaster-Lenkräder. Dieser Trend setzt sich zwar in GT7 fort, in GT Sport ist er aber besonders deutlich spürbar.

Als ich das T-GT II ausprobierte, war der Unterschied sofort klar. Das Force Feedback war natürlich, die Verbindung zum Auto fühlte sich sehr stark an, und ich konnte tief in die Spielwelt eintauchen. … Der Fahrbahnkontakt und der Gripzustand der Reifen werden extrem klar vermittelt – fast so, als wäre es eigens für dieses Spiel entwickelt worden.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „Das aktuell stärkste Lenkrad? T-GT II vs. DD Pro auf PlayStation 5 im Check

Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, dass ein Fanatec DD Pro unter denselben Bedingungen in GT Sport sein Potenzial nicht immer vollständig entfalten kann.

Da das DD Pro ein Direct-Drive-System ist, sollte es theoretisch ein besseres Force Feedback als das T-GT II liefern können. In Gran Turismo SPORT hatte ich aber den Eindruck, dass es nicht so gut auf das Spiel abgestimmt ist wie das T-GT II. Informationen von der Fahrbahn und das Gefühl für Untersteuern ließen sich nicht so leicht erfassen, und es dauerte länger, das Fahrzeugverhalten vollständig zu verstehen. Ich denke, das liegt daran, dass Gran Turismo SPORT auf Thrustmaster-Produkte optimiert ist.

— Aus demselben Video

Für Spieler, die GT Sport zum Hauptspiel machen und bereits ein T-GT II besitzen, gibt es daher sogar Situationen, in denen ein Wechsel zu GT7 weniger zwingend wirkt. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum GT Sport auch heute noch seine Berechtigung hat.

Vollständige PSVR-Unterstützung – mit VR durch die Nordschleife

Das größte Alleinstellungsmerkmal von GT Sport ist die vollständige Unterstützung des ersten PSVR. Auch nachdem GT7 PSVR2 unterstützt, bleibt GT Sport für Besitzer des ursprünglichen PSVR eine wertvolle Möglichkeit, Rennspiele in VR zu erleben.

Einleitung: VR führt zu einem ultimativen Fahrerlebnis. Rennspiele streben mit dem technischen Fortschritt stets nach mehr Realismus. Mit dem Aufkommen von VR-Technik erreicht diese Immersion nun eine neue Dimension. Ich habe hier eine geradezu traumhafte Situation erlebt: den beliebten Real Driving Simulator Gran Turismo SPORT auf PlayStation 4 in einer VR-Umgebung zu spielen. Schauplatz ist die legendäre deutsche Rennstrecke Nürburgring Nordschleife, die Rennsportfans auf der ganzen Welt ehrfürchtig als „Grüne Hölle“ bezeichnen. Und über diese kaum zu bezwingende Strecke fahre ich mit einem Jaguar XJR-9, einem der prägenden Gruppe-C-Rennwagen der 1980er-Jahre.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „【GTSPORT】VR: Jaguar XJR-9 mit Vollgas auf der Nordschleife

Die Nordschleife, die sogar als „Grüne Hölle“ bezeichnet wird, in VR zu fahren, vermittelt eine Immersion, die GT Sport besonders macht. Die Erfahrung, klassische Rennwagen wie den Jaguar XJR-9, einen Gruppe-C-Wagen aus den 1980ern, in VR zu fahren, wurde zwar auch in GT7 fortgeführt. GT Sport blickt jedoch auf eine längere VR-Geschichte zurück und versteht es besonders gut, die passende Atmosphäre zu schaffen.

Am Ende war meine Zeit zwar katastrophal, aber ich konnte die Nordschleife im Jaguar XJR-9 zu Ende fahren. Dieses GTSPORT-Erlebnis in VR lässt sich mit einem Satz zusammenfassen: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Die überwältigende Immersion von VR, die Faszination, eine legendäre Maschine zu beherrschen, und der Nervenkitzel einer der schwierigsten Strecken der Welt gingen perfekt zusammen. Diese Erfahrung hat mir erneut gezeigt, wie hervorragend VR und Rennspiele harmonieren. VR vermittelt nicht nur ein Spielgefühl, sondern das Gefühl, ein echter Rennfahrer zu sein, und wird die Möglichkeiten von Motorsport-Simulationen künftig stark erweitern.

— Aus demselben Video

Die unmittelbaren Eindrücke „unglaublich viel Spaß gemacht“ und „das Gefühl, ein echter Rennfahrer zu sein“ zeigen, welchen Einfluss die VR-Umsetzung von GT Sport damals auf die Simracing-Szene hatte.

Als Übungsplatz für reale Fahrtechnik – Heel-and-Toe in der Praxis

Ein weiterer Grund, warum GT Sport weiterhin einen Wert hat: Es funktioniert als Übungsplatz für Fahrtechniken aus dem echten Auto.

„Heel-and-Toe“ in GT SPORT VR meistern: Warum diese Technik nötig ist und wie man sie praktisch anwendet. Wer in Rennspielen ein realistisches Fahrerlebnis anstrebt, muss verschiedene Techniken beherrschen. Insbesondere Heel-and-Toe gilt als wichtige Technik, um das Fahrzeug beim Herunterschalten zu stabilisieren und flüssiger sowie schneller zu fahren. Anhand des PlayStation-Real-Driving-Simulators Gran Turismo SPORT (GT SPORT) erkläre ich diesmal detailliert, warum Heel-and-Toe nötig ist und wie man es in der Praxis umsetzt.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „GTSPORT VR: Heel-and-Toe – Vorgehensweise und Notwendigkeit vollständig erklärt

Übung für die gleichzeitige Bedienung von Bremse und Gas: Vor einer Kurve ist eine Abfolge nötig, bei der man zunächst kräftig bremst, den Bremsdruck dann allmählich löst und einlenkt. Beim Herunterschalten während dieses Bremsvorgangs wird gleichzeitig Zwischengas gegeben – genau das ist Heel-and-Toe. Man betätigt also das Bremspedal und bedient zugleich mit demselben Fuß – meist mit Ferse oder Außenseite des rechten Fußes – das Gaspedal. Ein häufiger Fehler von Einsteigern ist es, Bremse und Gas gleichzeitig voll durchzutreten. So lässt sich die Bremse nicht kontrollieren.

— Aus demselben Video

Heel-and-Toe ist eine essenzielle Technik im echten Rennfahren. GT Sport bildet Fahrzeugverhalten einschließlich des Schleifpunkts der Kupplung vergleichsweise einfach nach und eignet sich daher gut, um diese Technik als Anfänger zu üben. Auch in GT7 ist das möglich, doch GT Sport hat stärker den Charakter eines Übungssimulators. Auf dem Picar-Kanal habe ich außerdem zahlreiche Erklärvideos zu Fahrtechniken mit GT Sport veröffentlicht.

Update 1.34 – neue Fahrzeuge wie der Supra

GT Sport erhielt nach dem Release fortlaufend Fahrzeug-Updates und blieb dadurch lange aktuell. Update 1.34 war dabei ein besonders prägender Wendepunkt.

Endlich wurde Update 1.34 für Gran Turismo SPORT (GTSPORT) veröffentlicht! Mit diesem Update kamen zahlreiche attraktive Fahrzeuge hinzu, darunter der lang erwartete neue Toyota Supra. Im Rahmen meines etablierten „Alles auf einmal fahren“-Formats teste ich diesmal alle ergänzten Fahrzeuge und gehe intensiv auf ihren Reiz und ihr Verhalten in GTSPORT ein. … Neben dem neuen Supra wurden auch der Pagani Huayra, der Mercedes-Benz SLR McLaren und weitere interessante Fahrzeuge hinzugefügt.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „GTSPORT: Drift mit dem neuen Supra! Alle Autos aus Update 1.34 auf einmal gefahren

Der Innenraum des Huayra in GTSPORT besitzt eine Qualität, wie ich sie bisher in keinem Spiel gesehen habe. Alles wirkt wirklich dreidimensional, mit einer Immersion, als säße man tatsächlich auf dem Fahrersitz. Die Grafik hatte sich so weiterentwickelt, dass sie sogar „funkelnder“ wirkte, als das echte Auto zu fahren. Auch die Bedienbarkeit im Spiel hat sich enorm verbessert. Das Gewicht der Lenkung und das Gefühl, das Auto zu kontrollieren, kommen dem Realen viel näher als früher. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Simulation von GTSPORT so weit entwickelt hat, dass das Fahren dem Eindruck auf japanischen öffentlichen Straßen nahekommt.

— Aus demselben Video

Die für mich typische Formulierung, es wirke sogar „funkelnder“ als das Fahren eines echten Autos, beschreibt die Grafikqualität von GT Sport. Weltweit bekannte Fahrzeuge wie der neue Supra, der Pagani Huayra und der SLR McLaren mit VR und Lenkrad zu erleben, bleibt ein Reiz des Spiels, der nicht verblasst ist.

FFB-Bewertung im Vergleich von drei Lenkrädern

Mein Vergleichsvideo mit drei Lenkrädern in GT Sport ist wichtig, um die Lenkrad-Eignung des Spiels einzuordnen.

Ich liefere den umfassenden Vergleich dreier beliebter Lenkräder, den sich Zuschauer besonders häufig gewünscht haben. Verglichen werden das Logitech G923, das Thrustmaster T300RS und das Fanatec CSL Elite in der PS4-kompatiblen Version. Mit diesen drei PS4-Lenkrädern fahre ich im beliebten Rennsimulator Gran Turismo SPORT und bewerte insbesondere Force Feedback (FFB), Pedalgefühl und die Übertragung von Fahrbahninformationen.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „FFB-Vergleich in GT SPORT: Test von drei Lenkrädern

Mein Fazit im Video: Das Fanatec CSL Elite hat „isoliert betrachtet die besten Pedale“, kann sein Potenzial aber wegen einer unzureichenden FFB-Abstimmung nicht vollständig ausschöpfen. Beim Logitech G923 sind die Pedale gut, das FFB bleibt jedoch flach. Das Thrustmaster T300RS liegt bei der Feinzeichnung des FFB knapp vorne. Auch hier zeigt sich die Tendenz zur Thrustmaster-Optimierung klar.

Ausblick auf den Wechsel von PSVR zu PSVR2 mit GT7

Das VR-Erlebnis von GT Sport ist zugleich die direkte Vorstufe zur heutigen Kombination aus PSVR2 und GT7.

Wichtige Information für PS-VR-Besitzer: Um PS VR mit PS5 zu nutzen, wird ein spezieller Kamera-Adapter benötigt. Dieser Adapter ist unverzichtbar, um die PS-VR-Kamera an die PS5 anzuschließen, und Sony stellt ihn PS-VR-Nutzern kostenlos zur Verfügung. … Als ich GT Sport VR auf PS5 spielte, überraschte mich zunächst, wie flüssig es lief.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „GTSPORT VR auf PS5 gespielt: Wie könnte die VR-Version von GT7 aussehen? Prognose auf Basis der Presseankündigung

Auch die Übergangskombination „PS5 + PSVR + GT Sport“ habe ich bereits geprüft. Ihre direkte Weiterentwicklung ist das heutige Top-Setup „PS5 + PSVR2 + GT7“. Der Wechsel von GT Sport zu GT7 und PSVR2 folgt der Entwicklungslinie, die Polyphony Digital konsequent verfolgt.

Für wen geeignet – und für wen nicht?

✅ Empfehlenswert für

  • Besitzer des ersten PSVR, die VR-Simracing erleben möchten
  • Lenkradnutzer mit Thrustmaster T-GT II, T300RS oder T150, da der Titel darauf abgestimmt ist
  • Spieler, die reale Fahrtechniken wie Heel-and-Toe üben möchten
  • Alle, die sich vor einem ernsthaften Kauf von GT7 an die Bedienung eines GT-Spiels gewöhnen wollen
  • Spieler, für die GT Sport über das PlayStation-Plus-Angebot verfügbar ist
  • Alle, die ein gebrauchtes PS4-Spiel günstig kaufen möchten

❌ Weniger geeignet für

  • Spieler, die neu einsteigen und langfristig spielen wollen → GT7 ist mit PSVR2, offizieller DD-Unterstützung und fortlaufenden Updates deutlich umfassender
  • Nutzer eines Fanatec-DD-Lenkrads wie DD Pro oder DD Extreme → GT Sport ist darauf nicht optimal abgestimmt
  • PSVR2-Nutzer → GT Sport unterstützt PSVR2 nicht; GT7 ist erforderlich
  • Spieler, die die neuesten Fahrzeuge ab 2024 suchen → Die Updates für GT Sport sind weitgehend abgeschlossen

Passende Videos

Häufige Fragen

F1. Sollte ich GT Sport oder GT7 kaufen?

A. Bei einem Neukauf ganz klar GT7. Mit vollständiger PSVR2-Unterstützung, offizieller DD-Lenkrad-Unterstützung und fortlaufenden Updates übertrifft es GT Sport in allen Bereichen. Ein Grund für GT Sport besteht vor allem dann, wenn du vorhandene Hardware nutzen möchtest – etwa ein erstes PSVR oder ein Thrustmaster T-GT II – oder wenn es über PlayStation Plus verfügbar ist.

F2. Kann ich GT Sport mit PSVR2 spielen?

A. Nein. GT Sport ist ausschließlich für das erste PSVR ausgelegt und unterstützt PSVR2 nicht. Für VR-Simracing mit PSVR2 musst du zu GT7 wechseln.

F3. Warum eignen sich Thrustmaster-Lenkräder besonders gut?

A. Weil GT Sport über eine auf Thrustmaster-Produkte abgestimmte FFB-Abstimmung verfügt. Beim Fanatec DD Pro wurde unter denselben Bedingungen festgestellt, dass sich „Fahrbahninformationen und das Gefühl für Untersteuern nicht so leicht erfassen lassen wie mit dem T-GT II“. In GT7 wurde dies verbessert, in GT Sport bleibt Thrustmaster aber im Vorteil.

F4. Kann ich Heel-and-Toe nicht auch in GT7 üben?

A. Doch, das ist auch in GT7 möglich. GT Sport hat aber stärker den Charakter eines Übungssimulators, und die Umsetzung des Schleifpunkts der Kupplung ist einfacher. GT7 führt ein strengeres, realistischeres Verhalten ein: Ohne korrektes Treten der Kupplung lässt sich ein Gang nicht einlegen. Für Anfänger in der Übungsphase kann der Einstieg mit GT Sport daher leichter sein.

F5. Läuft der Online-Modus, also der Sport-Modus, noch?

A. Der offizielle Support besteht fort, der Schwerpunkt des Online-Betriebs liegt jedoch inzwischen beim Sport-Modus von GT7. Da es in GT Sport schwierig sein kann, Gegner zu finden, empfehle ich für kompetitives Online-Racing nachdrücklich den Wechsel zu GT7.

Als Nächstes lesen

Spieltests Neueste Artikel