Simucube 2 Ultimate Test: Reproduziert die Sim-Base für 400.000 Yen F3-Niveau?

Simucube 2 Ultimate Test: Reproduziert die Sim-Base für 400.000 Yen F3-Niveau?

Mein Fazit vorweg: Die Simucube 2 Ultimate ist auch 2026 noch die „ultimative Form einer Sim-Base“. Dieses finnische High-End-Sim-Racing-Lenkrad mit Direct Drive liegt bei rund 400.000 Yen und bietet Spitzenmoment im Bereich von 32 N·m, die enorme Konfigurationsfreiheit des OpenSimwheel-Systems sowie die Reproduktion einer extrem schweren Lenkung von Rennwagen auf F3-, F2- und F1-Niveau – in einer Liga oberhalb von Fanatec DD2 / DD1. Allerdings ist es ein extremes Gerät und kein Produkt für die breite Masse: „Die Einstellungen sind sehr speziell“, „Als erstes Sim-Racing-Lenkrad kann ich es nicht empfehlen“, und bei anfänglichen Profilen tritt schnell auch übertriebenes Feedback auf.

Meine Einschätzung in 30 Sekunden

Aus meinen Aussagen über sieben Videos auf dem Picar-Kanal ergibt sich eine klare Einordnung: Die Simucube 2 Ultimate ist „die ultimative Sim-Base, aber ein Gerät für Einstellungs-Enthusiasten und Fahrer, die F3-Niveau reproduzieren wollen“. Sie markiert gegenüber Fanatec DD2 / DD1 eine Zielmarke aus einer anderen Welt und gehört zu den seltenen Geräten, die das Drehmoment eines echten F3-Rennwagens vollständig nachbilden können. Als erstes Sim-Racing-Lenkrad kann ich sie aber auf keinen Fall empfehlen.

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Was ist die Simucube 2 Ultimate? Finnische Sim-Base der Spitzenklasse

Simucube ist eine High-End-Marke für Direct-Drive-Sim-Racing-Lenkräder von Granite Devices aus Tampere, Finnland. Als Spitzenmodell der Simucube-2-Serie behauptet die Ultimate dank ihres Preises von rund 400.000 Yen und einer Leistung, die auch in professionellen Simulatoren eingesetzt wird, ihre Position als „Spitzenklasse unter den Sim-Bases“.

Im High-End-Bereich gibt es Marken wie „Fanatec“ und „Simucube“. Besonders Simucube setzt auf das sogenannte „Direct Drive“-Prinzip: Das Lenkrad ist direkt am Motor montiert, wodurch man sehr präzises und kraftvolles Force Feedback – also die Rückstellkräfte von der Fahrbahn – erleben kann. Simucube ist allerdings sehr teuer und die Einstellungen sind sehr speziell. Als erstes Sim-Racing-Lenkrad kann ich es deshalb nicht wirklich empfehlen.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „Neues CSL DD: Hochleistungs-Sim-Racing-Lenkrad zum günstigen Preis

Diese direkte Einschätzung – „Als erstes Sim-Racing-Lenkrad kann ich es nicht empfehlen“ – zeigt, dass Simucube als „Ziel für Fortgeschrittene“ und als Option für Menschen ohne Obergrenze beim Hardware-Budget funktioniert.

Grundlegende Spezifikationen

Punkt Details
Marke Simucube (Granite Devices, Finnland)
Serie Simucube 2 Ultimate
Antriebsart Direct Drive
Spitzendrehmoment rund 32 N·m (Maximum der Serie)
Gerätepreis rund 400.000 Yen
Einstellungssystem OpenSimwheel (wechselt mit Profilen deutlich den Charakter)
Unterstützte Plattform Nur PC
Verwandte Produkte Simucube Link Hub (Erweiterungs-Hub) / Simucube 2 Sport / Pro / Tahko GT-21

OpenSimwheel-System: Ein Profil verändert das Fahrgefühl grundlegend

Das wichtigste Merkmal der Simucube 2 Ultimate ist das quelloffene System „OpenSimwheel“, bei dem das Fahrgefühl je nach Einstellungsprofil grundlegend variiert.

Simucube setzt auf das quelloffene System „OpenSimwheel“. Sein größtes Merkmal ist, dass sich das Fahrgefühl mit dem Profil – also den Force-Feedback-Einstellungen – massiv verändert. Dieses Mal habe ich das beliebteste GT3-/GT-Profil heruntergeladen und verwendet. Sobald man das Lenkrad in die Hand nimmt, überraschen zuerst der schnelle Drehmomentaufbau und das Gefühl, dass sich das Lenkrad „zusammenzieht“. Das ist wohl der starken Motorleistung von Simucube zu verdanken. Mit dem anfänglichen Profil hatte ich aber den Eindruck, dass Unebenheiten der Strecke „übergroß dargestellt“ werden. Es fühlte sich an, als würde das System unnötig viele Fahrbahninformationen aufnehmen und übertrieben rückmelden. Es gab auch Situationen, in denen sich das CSL DD natürlicher und leichter fahrbar anfühlte.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „Unvoreingenommener Sim-Racing-Lenkrad-Test: 50.000 Yen gegen 400.000 Yen

„Ein sich zusammenziehendes Lenkrad“, „übergroß dargestellte Fahrbahnunebenheiten“ und „übertriebenes Feedback“ sind Formulierungen, die das besondere Erlebnis mit Simucube beschreiben. Gerade weil sich so viel über die Einstellungen verändert, macht es Spaß, das System exakt auf den eigenen Geschmack abzustimmen. Gleichzeitig gibt es den Fallstrick, dass es mit dem anfänglichen Profil unnatürlich wirken kann.

Die Welt der Reproduktion von F3-/F2-Rennwagen

Die größte Stärke von Simucube liegt darin, dass sich das Lenkrad extrem schwer einstellen lässt. Für Sim-Racer, die das Gefühl von Rennwagen mit sehr schwerer Lenkung wie F3 oder F2 perfekt reproduzieren möchten, ist Simucube einzigartig und wird zur unverzichtbaren Wahl. Wer dagegen die meisten anderen Sims – etwa Assetto Corsa – genießen möchte, wird mit dem Fanatec CSL DD völlig zufrieden sein.

— Aus demselben Video

Die Lenkung eines echten F3-Rennwagens bewegt sich in einer Welt, in der Drehmomente um 30 N·m erforderlich sind. Mit ihren 32 N·m gehört die Simucube 2 Ultimate zu den wenigen Geräten, die das reproduzieren können – ein Bereich, den selbst die Fanatec DD2 mit 25 N·m nicht vollständig erreicht.

Direktvergleich mit Fanatec DD1 in iRacing

Das Video mit dem Direktvergleich von Simucube Ultimate und Fanatec DD1 in iRacing auf Spa-Francorchamps ist ein wertvoller Test, um den Charakter von Simucube zu verstehen.

Die SIMUCUBE Ultimate in der Grundeinstellung hinterließ einen völlig anderen Eindruck als Fanatec. Zunächst fühlte sich der Lenkraddurchmesser größer an, und bei den ersten Runden gab es auch Aspekte, die auf mich „billig“ wirkten. Besonders das Gummigefühl der Reifen war schwach – als wären die Reifen härter geworden. Gegenüber Fanatec fehlte mir Information, und es gab viele Situationen, in denen ich leichter ins Drehen kam. Das vibrierende Gefühl beim Überfahren der Curbs war realistisch, insgesamt hatte die Schwere aber etwas „Federndes“ und ging in eine andere Richtung als Fanatec.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „Das stärkste Sim-Racing-Lenkrad: Fanatec DD1 vs. SIMUCUBE Ultimate

„In der Grundeinstellung billig“, „wenig Gummigefühl der Reifen“, „zu wenig Information“ und „federnde Schwere“ zeigen, dass Simucube ein Gerät ist, das durch Einstellungen aufblüht. Während Fanatec DD1 mit einem bereits ab Werk ausgereiften Fanatec-Tuning kommt, folgt Simucube mit seinem Open-Source-Ansatz der Philosophie, dass der Nutzer selbst Feinarbeit leistet.

Simucube Link Hub: Mit dem Erweiterungs-Hub zum vollständigen System

Dieser Link Hub ist ein Erweiterungs-Hub, der speziell für die Direct-Drive-Sim-Racing-Lenkräder der Simucube-2-Serie entwickelt wurde. …Der wichtigste Anschluss dieses Hubs ist der „Link-Port“ am Sim-Racing-Lenkrad selbst, also an der Simucube-2-Serie. Konkret lässt er sich mit allen Modellen der Simucube-2-Serie verwenden: Simucube 2 Pro, Simucube 2 Sport und Simucube 2 Ultimate.

— Aus dem Picar-Kanal-Video „Was ist der Simucube Link Hub?

Der Simucube Link Hub ist ein proprietärer Hub, der mehrere Simucube-spezifische Geräte wie Shifter und Handbremsen zusammenführt. Er ist ein zentrales Peripheriegerät, um ein vollständiges Simucube-Ökosystem aufzubauen.

Für wen er geeignet ist – und für wen nicht

✅ Empfehlenswert für

  • Anspruchsvolle Fahrer, die die Lenkung von Rennwagen auf F3-, F2- oder F1-Niveau vollständig reproduzieren möchten
  • Fortgeschrittene, die Zeit in Profileinstellungen des OpenSimwheel-Systems investieren können
  • Nutzer, die professionelle Qualität für den privaten Einsatz suchen
  • Unternehmer mit unbegrenztem Hardware-Budget

❌ Nicht geeignet für

  • Das erste Direct-Drive-Sim-Racing-Lenkrad → CSL DD (47.000 Yen) oder DD Pro (90.000–120.000 Yen)
  • Menschen, die ab Werk ein fertiges Erlebnis erwarten → Fanatec DD2 (PC-Spitzenklasse)
  • PS5-Nutzer → DD1 / DD Extreme (PS5-kompatibel)
  • Fortgeschrittene, denen „5–8 N·m im Praxisbereich reichen“ → 32 N·m sind überdimensioniert

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Häufige Fragen

F1. Was ist besser: Simucube 2 Ultimate oder Fanatec DD2?

A. Bei maximalem Drehmoment und Einstellfreiheit liegt Simucube vorn (32 gegenüber 25 N·m). Bei der Reife ab Werk und der Breite des Ökosystems hat Fanatec DD2 Vorteile. Wer Einstellungen wirklich ausarbeiten kann, sollte zu Simucube greifen; wer sofort ein ausgereiftes Erlebnis möchte, zu DD2.

F2. Kann ich das anfängliche Profil verwenden?

A. Ja, aber es gibt Situationen, in denen es unnatürlich wirken kann. Ich habe die anfänglichen Profile als eine Darstellung beschrieben, bei der Fahrbahnunebenheiten „übergroß dargestellt“ werden. Ein Wechsel auf Community-Profile wie GT3-/GT-Profile ist empfehlenswert.

F3. Funktioniert sie auf PS5?

A. Nein. Sie ist ausschließlich für PC vorgesehen. Als High-End-Direct-Drive-Option für PS5 kommen Fanatec DD1 oder DD Extreme infrage.

F4. Ist der Simucube Link Hub zwingend erforderlich?

A. Nein. Wenn du jedoch Simucube-spezifische Shifter oder Handbremsen einsetzen willst, wird er benötigt. Er ist der Schlüssel für den integrierten Betrieb des Simucube-Ökosystems.

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